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Wo und wie kann im öffentlichen Raum gespielt werden?

Im Zentrum des einwöchigen Workshops mit Schüler*innen der VKL-Klassen 5/6 der Schillerschule Karlsruhe stand die (Wieder-)Aneignung des öffentlichen Raumes durch die Jugedlichen; es ging darum, öffentliche Orte für die eigenen Interessen, Ideen und Spiele nutzbar zu machen. Ziel des Workshopangebotes war es, durch eine temporäre Intervention im öffentlichen Raum einen gegebenen Ort spielerisch zu öffnen, und so eine symbolische Form zur Bewältigung von Verhältnissen zu schaffen, die sich einem spielerischen Umgang sonst entziehen.

Den Einstieg hierzu bildete die Auseinandersetzung mit den im Schulalltag wirksamen Regeln, anhand derer neue, absurde, scherzhafte Regeln für bestimmte Orte der Schule entwickelt, und dort jeweils in Form von Markierungen, Piktogrammen oder Schrift kommuniziert wurden. Die fotografische Auseinandersetzung mit Regeln im öffentlichen Raum bildete eine weitere Vorstufe für die Umgestaltung des Kronenplatzes zu einem riesigen Labyrinth, dass mit selbstgebauten Spielfiguren ausgestattet wurde. Abschließend besuchten wir die Ausstellung Ausstellung „Gameplay“ im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe und beschäftigten uns hier mit dem Verständnis von Kunst und Spiel im Museum als öffentlichem Raum.

Artikel zum Projekt in den Badischen Neuesten Nachrichten, 16.1.14